• Die
    Voraussetzungen
    Der individuelle Weg zum Instrument

Was Dich betrifft

Du musst mit einem PC vertraut sein und bereits andere PC Programme installiert haben. Der Umgang mit der Maus sowie die Bedienung von Funktionsleisten ist Dir genauso geläufig wie das Anklicken der unterschiedlichen graphischen Bedienelemente. Falls Du Dir den Einbau einer Soundkarte in Deinen PC nicht zutraust, musst Du jemanden haben oder beauftragen, der die Installation für Dich erledigt. Unser Unternehmen kann für Dich auch ein PC-Unternehmen in Deiner Nähe beauftragen.

nimbu eignet sich hevorragend für Anfänger, die ein Instrument erlernen wollen und Zusammenhänge zwischen Melodie, Harmonie und Rhythmus einordnen können. Ein gewisses Rhythmusgefühl ist allerdings erforderlich, da Du Dich beim Spielen der Melodie im Rhythmus der Begleitung bewegen musst.

Dies alles kannst Du erlernen. nimbu ist Dein Coach und zeigt Dir die zu spielenden Tasten sowie Akkorde und spielt es Dir vor. nimbu zeichnet sogar Dein Spielen auf, so dass Du Deine Noten direkt mit den Noten Deines Musiktitels vergleichen kannst. Du siehst sofort, wo Deine Einsätze zu früh oder zu spät erfolgt sind. Auch die harmonischen Strukturen werden Dir in nimbu praxisnah vermittelt. nimbu bringt Dich musikalisch voran.

Und es ist sehr wichtig, dass Du die hier im Anschluss beschriebenen Voraussetzungen und unseren Lizenzvertrag gut durchliest und damit einverstanden bist.

Dein PC und die technischen Anforderungen

Du kannst nimbu je nach Kenntnisstand für die unterschiedlichsten Keyboards, Monitore und Soundmodule konfigurieren. Ob nun ein einfaches Masterkeyboard oder eines mit gewichteten Tasten, ein Touch Screen oder ein MIDI Pad zur Steuerung oder ein externer MIDI/USB-Expander als Soundmodul, Du triffst die Wahl und kannst Dir Dein eigenes Instrument bzw. Deine eigene Workstation bauen.
Falls Du als Newcomer noch nicht mit den MIDI Techniken vertraut bist, schlagen wir Dir an dieser Stelle erprobte Konfigurationen vor. Falls Du bereits ein Keyboard hast, kannst Du uns hier fragen. nimbu steuert über MIDI IN auch das Soundmodul in Deinem Keyboard an.

nimbu wäre ohne die enorme Rechenleistung der PC-Technologie undenkbar. Der Mittelpunkt Deiner Basisausstattung bildet ein PC, der unter den Betriebsystemen
  • Microsoft® Windows®7
  • Microsoft® Windows®8
  • Microsoft® Windows®10
  • (Microsoft und Windows sind Registered Trademarks der Microsoft Corporation.)
betrieben wird. Für die ausführliche Dokumentation und Hilfe, die kontextbezogen in nimbu aufgerufen wird und im HTML-Format zur Verfügung steht, wird zudem ein Internet Browser benötigt. Des Weiteren muss auf dem PC ein Virenschutz installiert sein. Beides sollte selbstverständlich sein.

nimbu ist ein Einzelplatzsystem, das als Hardware einen PC mit einer Prozessor-Taktrate ab 2 GHz und einem Hauptspeicher von mindestens 2 GB voraussetzt. Ein USB-Steckplatz des PCs wird vom nimbu-Dongle für den Softwareschutz besetzt, der nicht als MIDI-Schnittstelle oder für andere Zwecke zur Verfügung steht.

Die Graphikkarte sollte über einen eigenen Graphikspeicher verfügen. Der Bildschirm muss über eine horizontale Auflösung von 1280 Pixeln verfügen. Die Bildschirmgröße sollte 19 Zoll nicht unterschreiten. Eine nennenswert höhere horizontale Auflösung erfordert im Interesse der Ergonomie größere Monitore. Zwei Bildschirme sind beim Arbeiten mit nimbu von Vorteil, wenn man verschiedene Fenster gleichzeitig öffnen und den Ablauf einer Session auf mehreren Ebenen gleichzeitig verfolgen will.

nimbu kann direkt am Instrument über einen Touch Screen gesteuert werden. PC-Tastatur und Maus sind dann nicht erforderlich. Flache Touch Screens werden heutzutage in allen Größen für PCs angeboten und kosten nicht die Welt. Mit einem 23" Touch Screen wie z.B. dem HT231HPB kann direkt am Keyboard sogar in nimbu gearbeitet werden. Er übernimmt gleichzeitig die Funktion des Notenblatts. Die von Smartphones bekannte Einblendung einer Tastatur für Texteingaben ist inzwischen Standard. Das Surfen und das Laden von MIDI Files aus dem Internet erfolgt so problemlos am Keyboard.

Mit etwas mehr Konfigurationsaufwand kann nimbu auch über WLAN mit folgenden Tablet Systeme gesteuert werden:
  • iPad® Tablet
  • Android® Tablet
  • Windows® Tablet
  • (iPad ist Registered Trademark der Apple Inc., Android ist Registered Trademark der Google Inc.)
Des Weiteren verfügt nimbu über Schnittstellen und Funktionen, um die Begleitung über Masterkeyboards, MIDI Controller oder MIDI Pads direkt am Instrument zu steuern.

Deine Klangerzeugung

nimbu errechnet in Echtzeit die Begleitung aus den gespielten Akkorden. Die Erzeugung der Instrumentenklänge muss ebenfalls in Echtzeit erfolgen, damit in Summe keine hörbaren Verzögerungen bzw. Latenzen auftreten. Das gilt natürlich auch für die erforderliche Erzeugung des Raumklangs (Hall etc.), was gern übersehen wird.

Momentan arbeiten wir an der Integration eines echtzeitfähigen Soundmoduls direkt in nimbu, das mit jedem Audio Gerät in Windows betrieben wird. Die folgenden Klang-Bibliotheken bilden auch hier die Grundlage.

Solange diese Entwicklung nicht abgeschlossen ist, empfehlen wir als Klangerzeugung bzw. Soundmodul spezielle Soundkarten mit sog. SoundFont®-Unterstützung. SoundFonts sind Klang-Bibliotheken der Instrumente, die teilweise in hervorragender Qualität zu vergleichsweise geringen Kosten oder sogar kostenlos angeboten werden.

Die Klangerzeugung der Audigy® Soundkarten des Herstellers CREATIVE® beansprucht nur wenig Rechenleistung auf dem PC. Sound und Raumklangeffekte sind hervorragend. Die Latenz ist dank Hardware DSPs (Digitale Signal Prozessoren) und PCIe Bus bestechend gering. Nach unseren Erfahrungen kommen die X-Fi® Karten von CREATIVE nicht ganz an die Performance der Audigy heran.

Die Installation folgender Soundkarten ist "Plug and Play":

  • Sound Blaster® Audigy® RX (empfohlen, 24 Bit-Auflösung, hervorragende Daten, DSPs, zusätzlicher LWL Ausgang, Preis ca. 60€ )

Wer bereits eine der folgenden Soundkarten hat, kann diese als Einstieg verwenden
  • Sound Blaster® Audigy® 5
  • Sound Blaster® Audigy® 4
  • Sound Blaster® Audigy® 2
  • Sound Blaster® Audigy®
und mit etwas geringerer zeitlicher Auflösung auch diese
  • Sound Blaster® X-Fi® XtremeMusic
  • Sound Blaster® X-Fi® Titanium
  • Sound Blaster® X-Fi® Titanium HD
  • Sound Blaster® X-Fi® Platinum
  • Sound Blaster® X-Fi® Fatal1ty
  • Sound Blaster® X-Fi® Elite Pro
  • Sound Blaster® X-Fi® Titanium Fatal1ty
  • (CREATIVE, SoundFont, Sound Blaster, Audigy, X-Fi sind Registered Trademarks der Creative Technology Ltd. Corporation.)
Es ist auf die exakte Produktbezeichnung dieser Soundkarten zu achten, da es weitere Karten mit ähnlichem Namen ohne SondFont-Unterstützung gibt.

Erst die SoundFonts machen aus dem PC ein für nimbu geeignetes Instrument. Du findest im Internet GigaByte große SoundFonts mit einem super Sound. Auf Anfrage stellen wir unseren Kunden entsprechende Bezugsquellen zur Verfügung.

Für das Einspielen der SoundFonts wird der sog. SoundFontBankManager (SFBM) benötigt, der bei CREATIVE heruntergeladen wird. Der entsprechende Link, die Installation sowie das Einspielen der SoundFonts werden in der Dokumentation von nimbu ausführlich beschrieben. Dabei ist je nach Größe der SoundFonts auf genügend GB im Hauptspeicher des PCs zu achten.

Deine Klangerzeugung mit MIDI Expander, Keyboard oder VST® / ASIO®

Grundsätzlich stehen in nimbu die MIDI Schnittstellen zur Verfügung, die vom Betriebssystem an nimbu weitergereicht werden. Wer also mit einem externen MIDI bzw. USB Soundmodul vertraut ist, sollte keine Mühe haben, dieses in nimbu als Klangerzeuger zu betreiben, da die meisten MIDI/USB Schnittstellen vom Betriebssystem erkannt werden. Sound Module wie beispielsweise der SD4 von Ketron® (Registered Trademark der KETRON S.R.L. Italy) werden einfach angeschlossen.

Keyboards mit Begleitautomatik bzw. eigenem Soundmodul sind, sofern sie über eine MIDI IN und eine MIDI OUT Schnittstelle verfügen, ebenfalls für die Klangerzeugung einsetzbar. Will man auch die Melodie direkt auf dem Keyboard spielen, muss das Keyboard mit einer Split Keyboard Funktion in Melodie und Harmonie aufgeteilt werden, wenn die gespielten Akkorde nicht auf dem Keyboard erklingen, sondern lediglich an nimbu weitergeleitet werden sollen. nimbu, z.B. auf einem Notebook, ist dann eine bereichernde Ergänzung zum bestehenden Keyboard.

Wer sich gut mit Echtzeitverarbeitung, Prioritäten, Buffer Sizes, Sampling Rates, Latenzen, Softwareschnittstellen etc. auskennt, kann seine Klangerzeugung auch auf der Basis folgender Protokolle
  • VST® (steht für Virtual Studio Technology und ist eingetragene Marke der Steinberg Media Technologies GmbH)
  • ASIO® (steht für Audio Stream Input/Output und ist eingetragene Marke der Steinberg Media Technologies GmbH)
aufbauen. Letztendlich werden nur ein virtuelles MIDI Interface und ein VST Host benötigt, die in nimbu als MIDI Out ausgewählt werden. Wer mit der Thematik vertraut ist, sollte für den Raumklang die Hardware DSPs der Soundkarte einbinden. Die oben aufgeführten neueren Soundkarten sind für VST Hosts sehr gut geeignet. Auf diese Weise steht in nimbu die große Vielfalt an professionellen VSTi Instrumenten zur Verfügung.

Bei diesen Systemen ist und bleibt es aber Aufgabe des Käufers, durch geeignete Systemauslegung des PCs und seiner Prozessoren, Einstellungen in den Protokollen sowie Auswahl und Konfigurierung der VSTi Instrumente die Funktion ohne störende Latenzen und Aussetzer selbst sicherzustellen.

Dein Keyboard

Als Keyboard reicht ein einfaches Masterkeyboard aus. Es sollte über einen Umfang von mindestens 5 Oktaven verfügen. Letztendlich sollte jedes Keyboard mit MIDI Out Schnittstelle für den Einsatz von nimbu geeignet sein. Auch Keyboards mit Begleitautomatik, welche zudem die Klangerzeugung übernehmen können, sofern sie über eine MIDI In Schnittstelle verfügen (siehe oben).

Für den Fall, dass man seine Melodiestimme auf einem elektronischen Tasteninstrument spielen möchte, ist zusätzlich ein Mischpult erforderlich, über das Melodie und Begleitung vor dem Verstärker zusammengeführt werden. Es empfiehlt sich, diese Mischfunktion direkt digital in der Soundkarte (z.B. in einer Audigy® RX) vorzunehmen.
Sofern dieses Tasteninstrument über eine MIDI-Schnittstelle verfügt, kann bei entsprechender Konfiguration auf ein weiteres Keyboard verzichtet werden. Bei einem akustischen Tasteninstrument wie einem Klavier wird lediglich ein kleines Zusatzkeyboard mit minimal 2 Oktaven benötigt.

Des Weiteren wird ein leistungsfähiger Stereo-Verstärker mit guten Lautsprechern benötigt. Die oben aufgeführten Soundkarten erzeugen einen ausdrucksstarken Sound mit Raumklang, welcher erst bei einer guten Verstärker- und Lautsprecheranlage zur Geltung kommt.

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